Geigenunterricht in Tübingen

Ganzheitliche Talentförderung ab 3 Jahren

1. Geigenunterricht: First Bow (3-6 Jahre)

Der erste Ton ist  - ein Staunen

 

Der Grundton meiner „Dreiklang-Methode“ hierzu ist:

Spielerisch starten - Die Geige als Spielgefährte

 

In diesem Alter ist die Geige kein Instrument, sondern ein Abenteuer. Für Kinder zwischen drei und sechs Jahren ist der Unterricht eine Fantasiewelt.

 

Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, die natürliche Neugier zu erhalten und nicht zu früh mit festen Strukturen zu arbeiten.

 

Deshalb beginnt der Einstieg nicht mit „richtigen Tönen“, sondern mit dem Aufbau einer Beziehung zur Geige, zum Klang und zur Bewegung.

 

Die ersten Begegnungen mit dem Instrument sind körperlich, sinnlich und verspielt. Dabei wird der Bogen zu einem Zauberstab und die Geige zu einem kleinen Klangtier, das gefüttert werden will.

 

Kinder lernen in dieser Phase nicht durch Erklärungen, sondern indem sie Musik mit dem ganzen Körper erfahren. Ein Ton ist kein abstraktes Ergebnis – er ist eine Bewegung, ein Gefühl, ein kleines Ereignis.

 

 

Die Muttersprache der Musik

 

Ähnlich wie beim Sprechenlernen hören die Kinder zuerst sehr viel Musik. Sie kennen die Stücke bereits, bevor sie diese selbst spielen. Entscheidend ist, dass das Kind die Musik wiedererkennt, bevor es sie theoretisch versteht.

 

Diese Wiedererkennung erzeugt Sicherheit. Und aus Sicherheit entsteht Mut.

 

 

Eltern als Resonanzraum

 

In dieser Phase spielen die Eltern eine wesentliche Rolle. Sie sind dabei keine „Übungsaufsicht“, sondern unterstützen ihre Kinder emotional. Sie hören zu, staunen mit und feiern kleine Fortschritte.

 

Das tägliche Üben ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Ritual – wie eine Gute-Nacht-Geschichte.

 

 

Der Terzton meiner „Dreiklang-Methode“ hierzu ist:

Kreativ verfeinern - Bewegung wird Klang

 

Sobald die Kinder mit ersten Abläufen vertraut sind, beginnt die Verfeinerung, die jedoch nicht klassisch abläuft. Statt Fehler zu „korrigieren“, variiert der Unterricht die Spielweise.

 

Ein Ton wird mal leise wie eine Maus, mal laut wie ein Löwe, schnell wie ein Hase oder langsam wie eine Schildkröte. Das Kind lernt musikalische Parameter, ohne sie zu benennen.

 

Gruppenunterricht als Motor

 

Im Gruppenunterricht entsteht Dynamik und soziale Energie, die kein Einzelunterricht leisten kann. Die Kinder orientieren sich aneinander, wachsen gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. Und plötzlich passiert etwas Magisches: Ein Kind spielt etwas, das es alleine nie gewagt hätte.

 

 

Der Quint- und Oktav-Ton meiner „Dreiklang-Methode“ hierzu ist:

Künstlerisch vollenden - Ausdruck ohne Worte

 

Auch kleine Kinder gestalten bereits Musik, zwar nicht bewusst, aber intuitiv. Ein Ton klingt „schön“, weil er sich für das Kind gut anfühlt. Eine musikalische Phrase erhält eine Richtung, weil das Kind sie wie eine Geschichte „erzählt“.

Das Ziel dieser Phase ist nicht Perfektion, sondern die Verbindung zur Musik, zum Instrument und zu sich selbst.


Kontakt

Villa-Musica-Weilheim

Bernhard Fischer

Wilonstr.15

D-72072 Tübingen

Tel +49 70 71 - 2 48 78

Fax +49 70 71 - 55 08 84

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